Weihnachtskarten, ein alter Brauch kehrt zurück

Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation, der sofort übermittelten Nachrichten, der E-Mails und SMS, gingen die alten und langsamen Formen der Kommunikation für eine Weile fast vollständig verloren. Weihnachts-Ecards gehen gleich als Massensendung an alle im Adressbuch hinaus, ein paar Klicks und fertig - frohe Weihnachten. Aber in der ganzen Elektronikschlacht werden einfache, handgeschriebene Weihnachtskarten (www.dieweihnachtskarte.de) auf einmal wieder etwas ganz Besonderes - die Ecards hat ohnehin schon kaum mehr einer gelesen.

Immer mehr Menschen besinnen sich wieder auf die alten Formen - eine handgeschriebene Weihnachtskarte - oder vielleicht sogar ein altmodischer Brief - ist etwas ganz Persönliches; und dass ich mir die Zeit nehme, mich hinzusetzen, und einem Menschen einen echten, ganz persönlichen Brief zu schreiben, zeigt, dass mir dieser Mensch wohl wirklich etwas bedeutet. Und gerade das ist für viele wohl ein sehr wertvolles Geschenk in einer schon ziemlich unpersönlich und gleichgültig gewordenen Welt.

Auch die - schon sehr alte - Kunst der Kalligrafie, des Schönschreibens, erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Karten aus handgeschöpftem Papier, sorgfältig mit Tinte und Feder gezogene, verschlungene Buchstaben in teilweise schon Jahrhunderte alten Formen - je mehr Zeit und Mühe und Sorgfalt in der Karte steckt, desto mehr Wert hat der für mich, der sie bekommt.

Einen Brief zu schreiben bedeutet einen geradezu unerhörten Zeitaufwand im Vergleich zu den achtlos hingetippten Zeilen eines Mails - einen Brief zu schreiben bedeutet aber auch, nachzudenken, seine Worte abzuwägen - und dadurch erhält er Gewicht, wird bedeutsam.

Erstmals seit vielen Jahren wird im Handel wieder Briefpapier verstärkt nachgefragt, teureres, hochwertiges, oft handgeschöpftes Papier, und gefütterte Umschläge; und Füller kommen wieder in Mode, neben anderen, hochwertigen Schreibgeräten und altertümlichen Federhaltern. Sogar die alten Glasfederhalter aus Venedig sind wieder zu sehen - alte Stücke, die zu Zeiten des Kolbenfüllers als wertvolle Geschenke begehrt waren. Die Auswahl an hochwertigen Schreibwaren ist wieder unerhört gestiegen - nicht zuletzt deshalb, weil sich viele der schönen Stücke auch als wertvolle Geschenke eignen, die immer präsent bleiben - vielleicht sogar mit einem kleinen Augenzwinkern: „Du könntest mir ja mal kein Email schreiben...“